Vor zwei Tagen hat WatchGuard das Major Update auf das Fireware-Betriebssystem 12.0 veröffentlicht. Zahlreiche Verbesserungen wie beispielsweise schnellere Reaktionen auf neue Bedrohungen und maschinelle Lernalgorithmen (Umstieg des Gateway-Antivirus von AVG auf Bitdefender) gehen einher mit sicherheitsrelevanten Konsequenzen bei dem weiteren Einsatz älterer Fireware-Versionen (11.x und älter). Auch VPN-Zugänge mit der schwachen und veralteten PPTP-Methode finden ab 2018 ihren Frieden auf dem Security-Friedhof und müssen bereits vor dem Update auf neue Technologien umgestellt werden.

Das heißt für alle WatchGuard Firewall-Kunden: Es besteht konkreter Handlungsbedarf, um die Unternehmenssicherheit weiterhin auf dem gewohnt hohen Niveau zu gewährleisten. Hört sich schlimm an, ist es aber nicht!

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Diese drastische und gleichzeitig richtige Entscheidung seitens WatchGuard ist das Ergebnis einer umfassenden Sicherheitsbewertung von Anti-Malware- und Gateway-Antivirus-Erkennungstechnologien aus dem letzten Jahr.

Mit der Veröffentlichung der Fireware 12.0 wird Bitdefender die neue GAV-Erkennungsmaschine und fügt der Firebox zum ersten Mal eine maschinelle Lern-Malware-Erkennung hinzu. Die neue Fireware 12.0 bietet Ihnen als WatchGuard-Kunde eine deutliche Verbesserung der Wirksamkeit Ihres GAV-Dienstes:

  • Optimaler Schutzes gegen bekannte Bedrohungen mit branchenführenden Dateiverwaltung
  • Schnelle Reaktion auf neue Bedrohungen mit bis zu 12 Signatur-Updates pro Tag
  • Maschinelle Lernalgorithmen verbessern Malware-Klassifizierungsprobleme
  • Schnellere Leistung durch optimiertes Scannen von .exe- sowie Microsoft Office- und PDF-Dateien.

Vorsicht, wenn Sie noch die XTM 505, XTM 510, XTM 520 oder XTM 530 im Einsatz haben

Alle derzeit unterstützten XTM- und Firebox-Produkte sind für das Upgrade auf die Version 12.0 berechtigt. Ausnahme sind hier die älteren Modelle XTM 505, XTM 510, XTM 520 und XTM 530, die am 5. Dezember 2017 den „End of Life”-Status erreichen und durch neuere Modelle abgelöst werden müssen.