Das Unternehmen wurde 1993 in Ramat Gan, Israel gegründet und beschäftigt etwa 3400 Mitarbeiter. Der internationale Hauptsitz sowie die Entwicklung befinden sich in Tel Aviv. Nach Firmenangaben nutzen alle Top-100-Unternehmen Sicherheitslösungen des Unternehmens, sodass es einen eigenen amerikanischen Hauptsitz, ansässig in San Carlos (Kalifornien), unterhält.

Check Point kaufte die Firmen SofaWare Technologies im Jahr 1999 und Zone Labs im Jahr 2004. Im Oktober 2005 versuchte Check Point, Sourcefire mitsamt dessen Intrusion Prevention System (IPS) namens Snort zu übernehmen. Der Kaufpreis wurde mit etwa 225 Millionen US-Dollar angegeben. Der Kauf scheiterte Anfang 2006 am Widerstand der US-Regierung. Ende 2006 gelang dem Marktführer schließlich doch, sein Portfolio um eine IPS-Komponente zu erweitern, indem es den US-amerikanischen Hersteller NFR übernahm. Im Januar 2007 folgte das schwedische Unternehmen Pointsec, das Software für Festplattenverschlüsselung und die Kontrolle externer Geräte (z. B. USB-Stick, iPod usw.) entwickelt. Check Point Software Technologies Ltd. rundet damit ihre „Pure Security“-Strategie ab.

Im Dezember 2008 übernahm Check Point den Bereich Sicherheitstechnik von Nokia für eine nicht genannte Summe.[3] Check Point erweiterte damit sein bisheriges Portfolio um weitere Hardwarelösungen und kann dabei auf das Fachwissen des langjährigen Partners Nokia zurückgreifen.

Die FireWall-1/Virtual Private Network|VPN-1-Suite besitzt, neben der erstmaligen Umsetzung einer Stateful-Packet-Inspection-Implementation, folgende Merkmale:

  • Zentrale, grafische Regel- und Richtlinienverwaltung
  • Integrierbarkeit aller Check-Point-Produkte und vieler anderer Firewall- oder Paketfilterlösungen, z. B. IOS-Router von Cisco
  • Eine offene Erweiterungs-API und -Gemeinschaft OPSEC, über die z. B. mit dem Content Vectoring Protocol oder dem URL Filtering Protocol Viren- und Content-Scanner verschiedenster Hersteller angebunden werden können
  • Eine eigene gehärtete Linux-Distribution (SecurePlatform) auf Basis von Red Hat Enterprise Linux
  • Vor kurzem  urde die Version R77 des zentralen Produktes “Security Gateway” vorgestellt. Es handelt sich um eine Produktpflege der Version R76. Zu den Neuerungen zählen:[4]
  • ThreatCloud Emulation Service (verhindert Infektionen durch unentdeckte Zero-Day Exploits)
  • HyperSpect (Leistungssteigerung um 50 Prozent)
  • Compliance Software Blade
  • Zentrales Geräte Management